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Kristina Reinink Immobilien – Ihr Immobilienmakler fĂŒr Bad Bentheim

Die Stadt Bad Bentheim ist seit Jahrhunderten ein beliebter Kur- und Badeort im Landkreis Grafschaft Bentheim in Niedersachen. Bad Bentheim liegt an den Grenzen zu Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden und hat ein staatlich anerkanntes Thermalsole- und Schwefelheilbad.

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Leben in Bad Bentheim

Bad Bentheim ĂŒberzeugt durch seine landschaftlich sehr reizvolle Lage und die sehr gute Infrastruktur. Durch das nahe gelegene Autobahnkreuz A 30 / A 31, und die Bahnstrecke Hannover – Amsterdam hat Bad Bentheim, verkehrstechnisch gesehen, eine sehr gute Anbindung. Den internationalen Flughafen MĂŒnster – OsnabrĂŒck erreicht man mit dem Auto in ca. 50 Minuten. Banken, Ärzte, Apotheken und moderne Einkaufsmöglichkeiten sind im Zentrum vorhanden und in wenigen Minuten mit dem Auto oder dem Fahrrad zu erreichen. Die Realschule und ein Gymnasium befinden sich im Ortszentrum. Der Ferienpark, ist ein beliebtes Ausflugsziel von Radfahrern, Wanderern und KurgĂ€sten.

Ein Golfplatz befindet sich im Außenbezirk von Bad Bentheim und ist in ca. 10 Minuten mit dem Auto zu erreichen.

Das Wahrzeichen und der Orientierungspunkt der Stadt – die Burg Bentheim

Wahrzeichen der BĂ€derstadt ist die Höhenburg Burg Bentheim. Die beeindruckende mittelalterliche Wehranlage des 13. und 14. Jahrhunderts, der Bergfried mit seinen WehrgĂ€ngen und GeschĂŒtzkammern sowie die Kronenburg mit ihren historischen PrunkrĂ€umen und das Schlossmuseum mit der AlchimistenkĂŒche versetzen die Besucher in lĂ€ngst vergangene Zeiten.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Die Stadtgrenze ist 49 km lang, wobei die Nord-SĂŒd-Ausdehnung 14 km, und West-Ost-Ausdehnung 12 km betrĂ€gt. Das Stadtgebiet von Bad Bentheim hat mit allen Stadtteilen eine gesamte FlĂ€che von ca. 100,00 kmÂČ.

Nachbargemeinden

Die Stadt grenzt im Norden an Nordhorn, im Nordosten an Isterberg, im Osten an Quendorf, SchĂŒttorf und Suddendorf (alle Landkreis Grafschaft Bentheim), im SĂŒden an Ochtrup (Kreis Steinfurt) und Gronau (Kreis Borken) und im Westen an Losser (Niederlande, Provinz Overijssel). Die nĂ€chsten GroßstĂ€dte sind MĂŒnster (ca. 57 km entfernt) und OsnabrĂŒck (ca. 72 km entfernt) in Deutschland und Enschede (ca. 32 km entfernt) in den Niederlanden.

Stadtgliederung

Die Stadt umfasst neben Bad Bentheim die Ortsteile Achterberg, Bardel, Gildehaus, Hagelshoek, Holt und Haar, Sieringhoek, Waldseite und Westenberg.

Schutzgebiete fĂŒr die Natur

Es gibt im Stadtgebiet die Flora-Fauna-Habitat-Gebiete Bentheimer Wald, Gildehauser Venn und KleingewÀsser Achterberg. Hierbei sind das Gildehauser Venn und das KleingewÀsser Achterberg als Naturschutzgebiet ausgewiesen worden.  

Geschichte

Erste urkundliche ErwĂ€hnung findet Bad Bentheim um 1050 als Binithem. Über die Etymologie gibt es verschiedene Spekulationen. So könnte der Name von den Binsen herrĂŒhren, die dort frĂŒher in der morastigen Landschaft wuchsen. Auch wird vermutet, der Name gehe, wie bei der niederlĂ€ndischen Region Twente, auf die Tubanten zurĂŒck.

Bad Bentheim, eine ehemalige grĂ€fliche Residenz, blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zurĂŒck. Der Marktflecken war Jahrhunderte Mittelpunkt der gleichnamigen Grafschaft. Unter preußischer Herrschaft war Bentheim ein Amt und von 1857 bis 1973 Standort eines eigenen Amtsgerichts 1945 entzog die britische MilitĂ€rregierung Bentheim den Status als Kreisstadt und verlagerte den Kreissitz zur geografisch zentraler gelegenen Stadt Nordhorn.

Wahrzeichen der Stadt ist die mÀchtige Burganlage der Grafen von Bentheim: die Burg Bentheim, welche erstmals um 1116 urkundliche ErwÀhnung fand. Um 1711 wurden heilende Schwefelquellen entdeckt, aus denen sich ein Kurbadebetrieb (Thermalsole-Fachklinik) entwickelte. Seit 1865 besitzt Bentheim das Stadtrecht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es seitens der Niederlande PlĂ€ne, große Teile von Nordwestdeutschland an die Niederlande anzugliedern (Bakker-Schut-Plan), darunter auch Bentheim als „Neder-Benthem“. Diese PlĂ€ne wurden jedoch nicht umgesetzt.

Seit dem 6. Juni 1979 heißt die Stadt Bad Bentheim. Der Ortsteil Gildehaus ist seit 1982 staatlich anerkannter Erholungsort.

Als Bentheimer Gold bezeichnete man den Bentheimer Sandstein, der in den Bentheimer und Gildehauser Gruben gefördert wurde und teilweise heute noch gefördert wird. Der Handel (15. bis 18. Jahrhundert) verbreitete ihn ĂŒber die Grenzen der Grafschaft Bentheim hinaus ins MĂŒnsterland, nach Ostfriesland, in die Niederlande und bis nach Belgien und DĂ€nemark. Bedeutende Bauwerke aus Bentheimer Sandstein sind zum Beispiel das Königliche Palais in Amsterdam, das Theater und die Frauenkirche in Antwerpen, die katholische Kirche in Aarhus, der 1482 vollendete Turm der Martinikirche in Groningen sowie das Rathaus in MĂŒnster. Angeblich besteht der Sockel der Freiheitsstatue in New York City ebenfalls aus Bentheimer Sandstein, aber auch andere StĂ€dte wie Obernkirchen stellen die Behauptung auf, der Sockel sei aus dem Sandstein ihrer Stadt.

SehenswĂŒrdigkeiten und Touristik

Der morderne Kurort Bad Bentheim vereint Kultur und Sehenswertes und ist ein beliebtes Ziel fĂŒr TagesausflĂŒge oder den alljĂ€hrlichen Urlaub.

Das wohl markanteste Wahrzeichen der Stadt, die Burg Bentheim, steht unĂŒbersehbar im Zentrum. Die alte Residenz kann mit und ohne FĂŒhrung teilweise besichtigt werden. Einen weiten Blick ĂŒber Bad Bentheim bietet hierbei der hohe Bergfried, auch Pulverturm genannt.

Der BadePark Bentheim ist hierbei ein beliebtes Ausflugziel fĂŒr die ganze Familie. Action und Entspannung liegen hier ganz nah beieinander. Der Badepark bietet ein Naturfreibad mit Sprungtum, einen Flachwasserbereich fĂŒr Familien mit Kindern und eine Saunalandschaft.

Die traditionsreiche Bentheimer Mineraltherme vereint Schwimmgenuss, heilsame Anwendungen und effektives Training im Wasser. Drei BĂ€der, eine Saunalandschaft und ein gemĂŒtliches Bistro laden zum verweilen ein.

Das Bad Bentheimer Sandsteinmuseum ist ein in einem historischen Bentheimer AckerbĂŒrgerhaus mit Erweiterungsbau untergebrachtes Museum, welches die Geschichte des Bentheimer Sandsteins (Abbau und Verwendung, Handel und Arbeit) und die Geologie dieses Sandsteins nĂ€herbringen möchte. Exponate wie romanische Taufsteine aus dem 12. und 13. Jahrhundert oder Fossilien zur Veranschaulichung der beiden Dauerausstellungen können hier besichtigt werden.

Das Museum am Herrenberg stellt GemĂ€lde niederlĂ€ndischer Meister aus, die in mindestens zwei bekannten Museen der Welt vertreten sind. Es bietet einen Überblick ĂŒber die niederlĂ€ndische Malerei im 17. bis 19. Jahrhundert. Aus dem 17. Jahrhundert, dem Goldenen Zeitalter, wird u. a. ein GemĂ€lde von Jacob van Ruisdael mit dem Motiv Burg Bentheim gezeigt.

Ein Theater der besonderen Art befindet sich direkt neben der sogenannten Franzosenschlucht: Die Bentheimer FreilichtbĂŒhne. Das Theater liegt in drei stillgelegten SteinbrĂŒchen und hat somit eine außergewöhnliche Naturkulisse zu bieten. In den Sommermonaten werden hier klassische und moderne BĂŒhnenstĂŒcke fĂŒr Erwachsene wie auch Kinder aufgefĂŒhrt. DarĂŒber hinaus finden oftmals auch besondere Veranstaltungen wie zum Beispiel Winter- und NachtauffĂŒhrungen oder Gastspiele statt.

Das Haus Westerhoff gilt als eines der schönsten AckerbĂŒrgerhĂ€user der Stadt, welches aus dem Jahre 1656 stammt; es wurde in den Jahren 1989 bis 1991 fachmĂ€nnisch restauriert. Heute stellen dort KĂŒnstler und Kunsthandwerker ihre Werke aus.

Auch sehenswert ist die evangelisch-reformierte Kirche mit ihrer calvinistischen Ausstattung, in der u. a. Graf Arnold II. zu Bentheim-Tecklenburg begraben liegt. Sie wurde 1696 auf den Grundmauern der frĂŒhgotischen Kirche von 1321 erbaut, von der lediglich BruchstĂŒcke, wie ein gotischer Raum und die darunterliegende Gruft des Grafen, erhalten sind. Heute ist sie eine schlichte Barockkirche, in deren Mittelpunkt eine alte Steinkanzel steht. Auf dem Friedhof um die Kirche finden sich jahrhundertealte GrabmĂ€ler von kunsthistorischer Bedeutung.

Die römisch-katholische Kirche St. Johannes Baptist mit ihrer barocken Innenausstattung liegt westlich vom Schlosspark und stammt aus der Zeit der Gegenreformation. Auf Geheiß Graf Ernst Wilhelms von Bentheim wurde sie 1670 aus Bentheimer Sandstein errichtet. Außen wirkt der Bau eher schlicht, innen gibt es jedoch prĂ€chtige, frĂŒhbarocke AltĂ€re und Überreste der Original-Verglasung in den Fenstern der Nordwand.

Weitere SehenswĂŒrdigkeiten

  • evangelisch-altreformierte Kirche (1896)
  • Martin-Luther-Kirche (1912)
  • Kloster Bardel
  • Naturökologisch-NiederlĂ€ndisches Ferienreservat Gut Langen
  • Bentheimer Wald
  • Bentheimer Berge
  • Otto-Pankok-Museum in Gildehaus

Wir freuen uns, ĂŒber Ihre Kontaktaufnahme und stehen Ihnen bei sĂ€mtlichen Fragen und Anregungen gerne zur Seite.

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